AV Jugendkraft/Concordia Zella-Mehlis e.V.
AV Jugendkraft/Concordia Zella-Mehlis e.V.

Der AV Jugendkraft/Concordia Zella-Mehlis e.V. blickt auf eine über 120 jährige Tradition zurück. Unzählige sportliche Erfolge und kulturelle Ereignisse säumen diesen langen Weg.
Die Liste der sportlichen Erfolge unserer Vereinsgeschichte reicht von Landesmeistertiteln unserer Jüngsten bis hin zu Weltmeistertiteln und Olympischen Medaillen.

 

Seit der Neugründung des Vereines im Jahre 1990 steht insbesondere die sportliche Entwicklung des Mannschaftsringens im Fokus der Öffentlichkeit. Von Beginn an arbeiteten wir stets nach dem Konzept, mit einer starken Nachwuchsarbeit das Leistungsniveau unserer Mannschaften auf einem gleichbleibend hohen Level zu halten und somit Ihnen und allen anderen Sportinteressierten attraktiven und spannenden Ringkampfsport in Zella-Mehlis zu präsentieren.

 

Nicht zuletzt dadurch, dass unsere Mannschaft fast ausschließlich aus Sportlern der Region besteht, haben wir einen hohen Identifikationswert bei unseren Zuschauern erreicht. Dies in Verbindung mit den Erfolgen der vergangenen Jahre bestätigt uns, auf dem eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Auch die Würdigung des Deutschen Ringerbundes uns regelmäßig  mit der Austragung Deutscher Meisterschaften in Zella-Mehlis zu betrauen sowie der Gewinn verschiedener Förderpreise sind Ausdruck unseres konstanten und leistungsorientierten Auftretens. Vorstellen möchten wir ihnen aber auch unsere Dancing Queens, die als eigenständige Abteilung innerhalb unseres Vereines für den nötigen Rhythmus sorgen. Die Abteilung Tanzen hat sich in den vergangen Jahren hervorragend entwickelt, unsere Tanzgruppen glänzen nicht nur bei Meisterschaften, sie sind auch eine echte Bereicherung für Veranstaltungen aller Art. Mit Gründung dieser Abteilung haben wir unser sportliches Angebot noch einmal breiter aufgestellt und haben somit für jeden was zu bieten.

Aktuelle Neuigkeit

Das Experiment Bayernliga endet auf Platz sechs.
Das war sie also, die erste Bayernliga-Saison der Kampfgemeinschaft Südthüringen. Als Aufsteiger
starteten die Rennsteigsportler im Jahr 2019 erstmals Drittklassig im benachbarten Freistaat. Mit
einer Mischung aus jungen und wilden Sportsmännern aus dem eigenen Nachwuchs und reichlich
„Zurückgeholten“ Ringern, die im Training wie im Wettkampf ihre Erfahrungen weitergaben und der
einen oder anderen Überraschung sorgten die Verantwortlichen aus Zella-Mehlis und Albrechts für
ein ausgeglichenes Team, das jedoch vor Beginn der Serie selbst nicht richtig wusste, wo es sich
einordnen soll. Allerdings ging auch in diesem Jahr die Vorbereitung nicht ohne die üblichen
Personalsorgen von der Hand. So wusste man bis eine halbe Stunde vor Anpfiff des ersten
Kampftages schlicht nicht, wer in der Klasse bis 61Kg ringen sollte und die schwere Verletzung von
Cedrik Dellit, dem gesetzten Stammringer im griechisch-römischen Limit bis 98Kg der „Zweiten“ war
allen noch im Gedächtnis. Es mussten also Lösungen her und es kam, wie so oft der Zufall zur Hilfe.
Gezeichnet von einer schweren Erkältung schaute Dustin Richter, eigentlich aus einem ganz anderen
Grund zum Vorkampf der KGII vorbei. Auf die Bemerkung dass er sehr schmächtig aussähe stellte er
sich, selbst verwundert auf die Waage und stellte lakonisch fest: „Braucht ihr ´nen 61er? Ich kann das
machen!“ Damit lief die KG bereits zum ersten Kampftag mit einer Gala-Truppe auf. Große Namen
und große Überraschungen sicherten nach dem 28:16 Erfolg der Zweiten einen viel umjubelten
ersten 16:9 Heimsieg vor 350 Festzelt-Zuschauern und dem Zella-Mehliser Stadtfest damit einen
Grund mehr, ausgelassen zu Feiern.
Die erste richtige Klatsche kassierten die Ringkämpfer gleich am zweiten Wochenende dieser Saison.
Nachdem Südthüringens Zweite wieder mit einem 27:28 gegen die Bayernliga-Reserve der KG
Röthenbach/Erlangen glänzte, musste sich die Erste bereits an zu diesem frühen Zeitpunkt mit
großen Verletzungssorgen plagen. Neu im Lazarett war neben einigen Erkälteten auch der Stamm-
71er, Robert Recknagel, der sich beim Kampf in Festzelt schwer am Daumen verletzte und fast die
ganze Hinrunde ausfiel. Jedoch war die unvollständige Mannschaft nicht das Zünglein an der Waage.
Röthenbach/Erlangen hatte einfach den besseren Tag erwischt und so fuhr man mit einer bitteren
32:2 Niederlage wieder nach Hause.
Im zweiten Heimkampf des Jahres kam einer der absoluten Titelfavoriten, der TV Unterdürrbach
nach Zella-Mehlis. Wieder auftrumpfen konnte die Zweite. Gegen die Südthüringer
Nachwuchsmannschaft fand der TVU einfach keine Mittel und so sicherten sich die Recken um
Mannschaftsleiterin Romy Jahnke mit einem 36:16 den dritten Sieg im dritten Kampf. Ungleich
schwerer hatte es die Bayernliga-Truppe. Wenngleich man mit einer wirklich guten Mannschaft
antrat, und Konstantin Brandt, wie noch so oft in diesem Jahr vier kampflose Punkte einstrich, kam
man am Ende nicht über ein 12:13 hinaus.
Am letzten Septemberwochenende dann die große Erleichterung. Wie schon die Zweite im Vorkampf
(4:37) packte auch Südthüringens Erste mit einem 11:15 die nächsten Siegpunkte bei der WKG
Neumarkt/Feucht aufs Konto.
Am fünften Kampftag behielt man gegen den Dauerrivalen vom RSC Rehau erneut die Nerven und
Siegte, auch dank einer gewagten Auftsellungsvariante am Ende deutlich mit 23:9 vor heimischer
Kulisse und sammelte somit noch einmal Selbstvertrauen vor dem anschließenden Kampf gegen den
heißesten Titelkandidaten am folgenden Wochenende.
Am Folgewochenende gab sich mit dem TV Geiselhöring der Tabellenführer die Ehre in der
Albrechtser Sporthalle Am Bock. Aber auch Geiselhöring´s zweite war im Sturmlauf der Hinrunde
keine Hürde für die Reserve der KG Südthüringen mit einem 42:12 Kantersieg fegten die
Nachwuchsathleten ihre Gegner in nur einer dreiviertel Stunde von der Matte. Im Bayernliga-Duell dann das ganze Gegenteil. Obwohl Chefcoach Andre Schedler fast alle Register ziehen konnte, gewannen die Gäste schließlich verdient mit 8:24.
Im abschließenden Duell der Hinrunde hatten es die Sportsmänner vom Rennsteig schließlich mit der Bayernliga-Mannschaft des TSV Weißenburg zu tun. Ganze drei Stunden saßen die Recken dafür im Auto und nach dem bitteren Vorwochenkampf sinnte man nach dem nächsten Sieg. Dieser gelang auch, jedoch mit einer schlechten Nachricht: Robert Recknagel, gerade von der Stadtfest-Verletzung genesen, verletzte sich erneut schwer. Damit war klar, dass diese Saison für den Albrechtser Punktegarant gelaufen war.
Alles neu in der Rückrunde. Nach der Umstellung der Gewichtsklassen und dem Heimrecht-Tausch blieb eins jedoch gleich, nämlich die stetigen Siege der zweiten Mannschaft. Beim AC Regensburg trumpften die Nachwuchssportler erneut mit einem 21:31 auf, während sich die Erste, die in Teilen unbesetzt oder gar mit dem vierten Mann einer Gewichtsklasse starten musste, knapp mit 15:14 verlor.
Es folgte die Unglückssträhne der Saison. Gegen Erlangen/Röthenbach, Unterdürrbach und die WKG Neumarkt/Feucht gingen die Kämpfe jeweils deutlich mit 14:21, 25:8 und 16:20 verloren. Keine Spur von Verunsicherung indes bei der Zweiten. Die KG-Reserve gewann auch diese drei Kämpfe jeweils mit 38:16, 0:48 und 41:4 und konnte in Unterdürrbach bereits vorzeitig den Meistertitel der Gruppenliga Nord feiern.
Das vorzeitige Ende der Negativserie brachte erneut der RSC Rehau. Wie schon im Hinkampf zauberte Mannschaftsleiter Jan Meinunger eine Gala-Aufstellung aus dem Hut und die Rehauer Recken wurden mit 14:20 in die Schranken gewiesen.
Am letzten Kampftag der Gruppenliga kassierte dann die Zweite ihre erste Niederlage im letzten Saisonkampf. Zwei ganze Teams hätte der Trainer mit seinen verhinderten Sportlern aufstellen können und so musste Andre Schedler mehr als einmal tief in die Trickkiste greifen, um überhaupt zwei Mannschaften ins Rennen schicken zu können. Erwartungsgemäß deutlich unterlagen beide Mannschaften mit 42:8 und 31:4 in Geiselhöring.
Das versöhnliche Ende brachte dann wieder der TSV Weißenburg. Zum Saisonfinale vor heimischen Publikum zogen die Südthüringer gegen dezimierte Weißenburger noch einmal alle Register und liefen mit der stärksten Mannschaft der ganzen Saison auf. Dass man bereits nach dem Wiegen acht kampflose Punkte inne hatte, war nur einer von vielen Gründen für den deutlichen 28:4 Heimsieg kurz vor Weihnachten.
Damit landet die Kampfgemeinschaft Südthüringen im ersten Jahr in der Bayernliga Nord auf einem guten sechsten Tabellenplatz nur drei Zähler hinter dem Dritten und fährt ein respektables Endergebnis ein, mit dem man so nicht gerechnet hatte. Selbstsicher stellen die Sportler letzlich fest, dass sie genau da sind, wo sie hingehören. „Man muss nicht jeden Kampf gewinnen, allerdings haben wir auch manches Mal richtiges Pech gehabt.“ Resümiert Mannschaftskapitän Michael Koch noch am letzten Kampftag in Albrechts.
Das Fazit aus einer guten, wenngleich durch die Doppelbelastung und die vielen Verletzungen anstrengenden Saison ziehen die Ringer dieser Tage im Stillen und gehen dann gestärkt in das neue Wettkampfjahr, das bereits am zweiten Januar-Wochenende wieder beginnt.
Was nun der Bayrische Ringerverband aus der Umgliederung der Ligen macht, weiß in diesem Jahr noch keiner. Erwartet wird aber, dass die Kampfgemeinschaft Südthüringen im Jahr 2020 in der Landesliga eingruppiert wird. Wie dort das Wettkampfsystem und die Zusammensetzung der Mannschaften sein wird, wird man wohl erst weit im neuen Jahr erfahren. Eins jedoch steht schon
heute fest: fertig sind die erfolgshungrigen Sportsmänner aus Südthüringen noch lange nicht.
Michael Koch

News

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  • Saisonfinale
  • Sieg für die 2. Mannschaft
  • Erneuter Sieg
  • Auswärtssieg
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  • Erster Auswärtskampf
  • Erster Mannschaftskampf
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  • Saison 2019
  • Der Tag des Ringens mit Frank Stäbler
  • Mitteldeutsche Meisterschaft
  • Unstrutpokal
  • Ansetzung Saison 2019
  • Ein respektabler vierter Platz!
  • Wahl eines neuen Vorstandes
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  • Auswärtssieg
  • Niederlage der KG
  • Erster Sieg in der Rückrunde
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  • Sieg in Oberpfalz
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