AV Jugendkraft/Concordia Zella-Mehlis e.V.
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Was ist eigentlich dieses "Ringen"?

Das Ringen gehört zu den ältesten Sportarten überhaupt. Seine Wurzeln sind im täglichen Überlebenskampf und in den Kämpfen um die Sippenherrschaft unserer Urahnen zu suchen.

 

Heute unterscheidet man zwischen zwei Stilarten:

Freistil: Der gesamte Körper, vom Kopf bis zu den Füssen, gilt als Angriffsfläche. Dies gilt im Stand -, wie auch im Bodenkampf.

Griechisch – Römisch (kurz: Greco): Nur der Körper oberhalb der Gürtellinie gilt als Angriffsfläche. Dies gilt im Stand- wie im Bodenkampf:

 

Oberstes Ziel im Ringen ist es immer, den Gegner für einen sichtbaren Moment auf die Schultern zu zwingen. Durch ständige Weiterentwicklungen der Regeln will das Ringen ein attraktiver, spektakulärer Kampfsport bleiben, der vor allem der beiden Geschlechtern offen steht. Die Wettkämpfe werden in verschiedenen Gewichtsklassen ausgetragen. So haben alle eine Chance, Größe und Gewicht sind nicht entscheidend für den Erfolg. Der Ringsport fördert konditionelle, koordinative, technisch–taktische, psychisch–moralische und geistige Eigenschaften eines Sportlers gleichermassen. Beidseitigkeit ist im Ringsport zwingend notwendig. Daher gibt es keine einseitigen Belastungen des Körpers.

Ein einfacher Sport für alle mit hohem erzieherischem Potenzial!

Der Ringsport verlangt von Einsteigern keine grossen Investitionen. Sie brauchen sich weder eine spezielle Ausrüstung noch teures Material anzuschaffen. Der Ringsport kommt dem natürlichen Bedürfnis von Kindern entgegen, ihre Kräfte zu messen. Durch den vorgelebten Grundsatz „Fairness ist oberstes Gebot“ (die Gesundheit des Gegners geht über den eigenen Erfolg), tragen die Trainer wesentlich zu einer positiven Charakterentwicklung der Kinder bei. Einzel- und auch Mannschaftswettkämpfe in verschiedenen Alterskategorien bieten allen, vom Anfänger bis zum Könner, eine sportliche Herausforderung.

Dank dem Ringsport wird Gewalt und dem Übergewicht der Kinder vorgebeugt.

In verschiedenen Ländern war oder ist Ringen wegen seines großen körper– und charakterbildenden Potenzials Bestandteil der obligatorischen Schulausbildung.

Bei den Olympischen Spielen der Antike gehörte das Ringen unter dem Namen Pale zu den Disziplinen des Fünfkampfs. Darüber hinaus war das Ringen aber auch Einzeldisziplin. In der Antike traten die Athleten beim Ringkampf nackt an. Sie wurden noch nicht in verschiedene Gewichtsklassen eingeteilt. Im Gegensatz zu heute gab es beim Ringen keinen Bodenkampf; derjenige war Sieger, der seinen Gegner zuerst dreimal zu Boden geworfen hat.

Ringen gehört spätestens seit dem Spätmittelalter auch zum Repertoire in der militärischen Nahkampf-Ausbildung. Beschrieben wurde dies z. B. im Jahre 1459 n. Chr. im Fechtbuch von Hans Talhoffer.

Mit Beginn der Olympischen Spiele der Neuzeit ab 1896 gehört Ringen zum olympischen Programm und wird mindestens bis zum Jahr 2028 olympisch bleiben. Seit den Olympischen Spielen 2004 ist Freistil-Ringen auch olympische Disziplin für Frauen.

 

Ringen zu Beginn der 1950er-Jahre:

Seit 1950 werden jährlich offizielle Weltmeisterschaften im Ringen veranstaltet. Ausnahme sind lediglich die Jahre, in denen Olympische Sommerspiele stattfinden.

Nachdem Ringen (als olympische Kernsportart) im Februar 2013 vom IOC ohne nähere Erläuterung aus dem olympischen Programm gestrichen wurde, kam es zu zahlreichen, auch prominenten, Protesten. Beispielsweise von Wladimir Putin, amerikanischen und ostasiatischen Verbänden sowie vom Deutschen Ringerbund (DRB). Sie machten sich für eine umgehende Aufhebung dieses Ausschlusses stark. Drei Monate später (nach einer Neustrukturierung des Weltverbandes FILA) wurde die Sportart Ringen wieder in das olympische Programm aufgenommen.

 

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ringen; http://ringerinfo.de/?page_id=115

 

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